Microcopy: Mali tekstovi koji prave veliku razliku - reDizajn

Wenn wir an UX-Design denken, konzentrieren wir uns meist auf die großen Dinge: das Layout der Seitenelemente, die Navigation, die Inhalte usw. Es gibt jedoch eine Komponente im UX-Design, die einen enormen Einfluss auf die gesamte Nutzererfahrung haben kann und die wir oft übersehen: Mikrotexte.

Diese kurzen und einfachen Texte spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Interaktion zwischen Nutzer und Website/App. Ob Call-to-Action-Button, Benachrichtigung oder Anleitung – Mikrotexte können die Nutzererfahrung und -nutzung einer Website oder App maßgeblich beeinflussen.

Im heutigen Artikel erklären wir, was Microcopy ist, warum sie wichtig ist und wie sie sich auf das Nutzererlebnis auswirkt. 

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Was ist Mikrokopie?

Microcopy ist ein Begriff für kurze Textabschnitte in einer Benutzeroberfläche, die Besuchern helfen zu verstehen, wie sie bestimmte Aktionen ausführen können. 

Beispiele für Mikrotext sind Fehlermeldungen, Anweisungen, Tipps und Ähnliches. Mikrotext mag im größeren Kontext des Designs unbedeutend erscheinen, hat aber eine enorme Bedeutung. Auswirkungen auf die Konversionsrate.

Warum ist das wichtig?

Mikrokopie ist wichtig, weil es den Benutzern klare Anweisungen gibt, wenn sie durch ein Menü navigieren, Formulare ausfüllen oder Pop-ups auf einer Website oder App verwenden. 

In diesen kurzen Texten werden häufig Bedenken der Nutzer angesprochen, beispielsweise Bedenken hinsichtlich Fehlern beim Benutzernamen oder Passwort oder Fragen dazu, warum bestimmte Informationen beim Anmelden eingegeben werden müssen.

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Foto von Marvin Meyer aus Unsplash

Darüber hinaus können Mikrotexte Links zu relevanten Seiten mit Erläuterungen oder zusätzlichen Informationen enthalten, was den Nutzern viel Zeit spart. 

Neben der Behebung von Problemen spielt Microcopy auch eine Schlüsselrolle bei der Steigerung der Konversionsrate. Klare und prägnante Anweisungen in Microcopy können beispielsweise die Wahrscheinlichkeit von Formularabbrüchen verringern und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Besucher die gewünschten Aktionen ausführen, wie etwa sich zu registrieren oder ein bestimmtes Produkt auf Ihrer Website zu kaufen. 

Prägnanter und klarer Mikrotext ist es, der den Besucher dazu anregt, sich weiter mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Webseite oder auf Antrag.

Arten der Mikrokopie

Hier sind einige Arten von Mikrotext und wie sie das digitale Erlebnis des Nutzers prägen:

  1. Anmelde- und Registrierungstext

    Diese kurzen Texte führen Nutzer durch den Anmelde- oder Kontoerstellungsprozess. In diesem Fall helfen sogenannte Microcopy-Texte, die notwendigen Schritte zu erklären und Sicherheit während der wichtigen Eingabe persönlicher Daten zu vermitteln. Gut formulierte Microcopy-Texte können den Stress der Nutzer reduzieren und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie die Registrierung abschließen.

  2. Fehlermeldungen

    Tritt ein Fehler auf – sei es eine schlechte Internetverbindung, eine fehlerhafte Dateneingabe oder eine nicht erreichbare Seite – ist eine Fehlermeldung unerlässlich. Beispielsweise signalisiert ein 404-Fehler, dass die gesuchte Seite nicht existiert, während eine Fehlermeldung zum Passwort den Grund für das fehlgeschlagene Login klar erklärt. Solche Meldungen sparen Zeit und Frustration, und die besten enthalten sogar Lösungsvorschläge.

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Foto von Kampagnenersteller aus Unsplash
  1. Meldungen über den erfolgreichen Abschluss der Aktion

    Diese Meldungen bestätigen den Nutzern, dass sie eine bestimmte Aktion auf der Website erfolgreich abgeschlossen haben, z. B. eine Zahlung getätigt, eine Buchung vorgenommen oder ein Formular abgeschickt haben.

  2. Tipps und Erklärungen

    Manchmal benötigen Nutzer zusätzliche Erläuterungen zu bestimmten Funktionen oder Optionen. Mikrotexte können angezeigt werden, wenn der Nutzer mit der Maus über ein Element fährt oder auf das Informationssymbol tippt. Diese Texte erleichtern das Verständnis komplexerer Funktionen und liefern einfache Antworten auf mögliche Fragen, ohne die Benutzeroberfläche zu überladen.

  3. Textfelder in Formularen

    Mikrotext in Formularfeldern dient als Hilfestellung für die korrekte Eingabe der erforderlichen Informationen. So kann beispielsweise Text in einem Telefonnummernfeld Hinweise zum erwarteten Format geben, was den Vorgang erheblich beschleunigt. Diese Art von Mikrotext verbessert die Benutzerfreundlichkeit und verringert die Wahrscheinlichkeit von Frustration.


Zusätzlich zu den oben genannten Elementen gibt es auch CTA-Buttons, Meldungen über nicht abgeschlossene Aktionen und dergleichen.

Obwohl der Text also sehr klein ist, beeinflusst Mikrocopy die Qualität des Nutzererlebnisses erheblich.

Wie schreibt man gute Mikrotexte?

Gute Mikrokopie kann die Benutzererfahrung verbessern, indem die Benutzer beim Navigieren auf einer Seite oder in einer App klar angeleitet, informiert und geführt werden.

Das Verfassen dieser kurzen, aber wirkungsvollen Texte erfordert sorgfältige Überlegung und ein tiefes Verständnis der Nutzer, ihres Verhaltens, ihrer Bedürfnisse und möglicher Herausforderungen. Hier sind einige Tipps. Wie man effektive Mikrotexte schreibt:

  1. Nutzer verstehen

    Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, ist es wichtig zu verstehen, wer Ihre Nutzer sind und welche Ziele sie erreichen möchten. Wenn Ihre Nutzer beispielsweise neu in einer Finanz-App sind, sollte Ihr Text einfach und frei von Fachjargon sein. Überlegen Sie, welche Fragen oder Probleme Ihre Nutzer haben könnten, und konzentrieren Sie sich darauf, diese in Ihrem Text zu lösen.
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Foto von Kaitlyn Baker aus Unsplash
  1. Schreiben Sie einfach und klar.

    Gute Mikrotexte sind klar und prägnant. Verwenden Sie einfache Sprache ohne unnötige Wörter und vermeiden Sie Fachjargon und technische Begriffe, es sei denn, sie sind unbedingt erforderlich. Schreiben Sie beispielsweise statt „Authentifizierung fehlgeschlagen aufgrund eines ungültigen Passworts” lieber „Falsches Passwort – bitte versuchen Sie es erneut”. Nutzer erwarten eine schnelle Antwort, ohne den Sinn des Satzes analysieren zu müssen.


  2. Verwenden Sie einen positiven Ton und seien Sie freundlich.

    Ein positiver Tonfall trägt zu einer angenehmeren Nutzererfahrung bei. Selbst wenn Sie Nutzer auf einen Fehler hinweisen, verwenden Sie einen freundlichen Ton und bieten Sie Lösungen an. Anstatt beispielsweise zu schreiben: „Sie haben noch nicht alle Felder ausgefüllt”, könnten Sie schreiben: „Nur noch einen Moment! Füllen Sie bitte alle Felder aus, um fortzufahren.” Solche kurzen Texte motivieren den Nutzer, die begonnene Aktion fortzusetzen.


  3. Nützliche Informationen bereitstellen 

    Mikrotexte sollten konstruktiv sein, insbesondere wenn ein Benutzer auf einen Fehler stößt. Anstatt lediglich über den Fehler zu informieren, bieten Sie eine Lösung oder eine Anleitung zur Fehlerbehebung an. Wenn ein Benutzer beispielsweise das falsche Datumsformat eingegeben hat, könnten Sie schreiben: „Bitte geben Sie das Datum im Format TT/MM/JJJJ ein.” Dies hilft Benutzern, problemlos fortzufahren.

  1. Passen Sie Ton und Stil Ihres Schreibstils dem Kontext an.

    Mikrotexte sollten zum Ton und Stil Ihrer Marke passen, aber auch kontextbezogen sein. Bei einer Finanz-App oder -Website ist ein seriöser und professioneller Ton angebracht, während er bei einer Reiseplanungs-App oder -Website lockerer und spielerischer sein sollte. Passen Sie den Ton an die Erwartungen der Nutzer in der jeweiligen Situation an.

  2. Testen und auf Feedback reagieren

    Gute Mikrotexte entstehen durch das Testen und Anpassen Ihrer Texte basierend auf Nutzerfeedback. A/B-Tests verschiedener Versionen Ihrer Mikrotexte helfen Ihnen dabei, die beste Variante zu ermitteln. Probieren Sie beispielsweise unterschiedliche Formulierungen für Fehlermeldungen aus und analysieren Sie, welche Version die größte Wirkung auf die Nutzererfahrung hat. Nutzerfeedback ist für die Optimierung Ihrer Mikrotexte unerlässlich.

  3. Verwenden Sie den Imperativ, wenn Sie zum Handeln auffordern.

    CTA-Buttons und -Nachrichten, die Website-Besucher weiterleiten, sollten klare und direkte Verben im Imperativ verwenden. Direkte Anweisungen informieren die Nutzer klar darüber, was zu tun ist und was sie erwartet.
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Foto von Damian Zaleski aus Unsplash

Beispiele für guten und schlechten Mikrotext

Hier einige Beispiele für gute und schlechte Mikrotexte: 

1. Fehlermeldungen

  • Schlechtes Beispiel: Fehler beim Anmelden.

Diese Meldung ist vage und gibt dem Benutzer keinen Aufschluss darüber, wo der Fehler aufgetreten ist oder wie er behoben werden kann.

  • Ein gutes Beispiel: Sie haben das falsche Passwort eingegeben. Bitte versuchen Sie es erneut oder klicken Sie auf „Passwort vergessen”, um Hilfe zu erhalten.

Diese Nachricht erklärt das Problem (falsches Passwort) präzise und bietet sofort eine Lösung (Hilfe bei vergessenem Passwort). So kann der Nutzer schnell wieder auf sein Konto zugreifen.

2. CTA-Buttons (Call-to-Action-Buttons)

  • Schlechtes Beispiel: Schicken.

Das Wort „Senden“ liefert den Nutzern nicht genügend Informationen. Sie wissen nicht genau, was „gesendet“ wird oder was passiert, wenn sie auf den Button klicken.

  • Ein gutes Beispiel: Registrierung abschließen. oder Senden Sie eine Anfrage.

Dadurch wird deutlich, was nach dem Klicken des Buttons passiert, sodass der Benutzer den nächsten Schritt versteht und das Gefühl hat, die Kontrolle über den Prozess zu haben.

3. Meldungen über erfolgreich abgeschlossene Aktionen

  • Schlechtes Beispiel: Erfolgreich!

Die Meldung ist zu allgemein und lässt den Benutzer nicht erkennen, welche Aktion abgeschlossen wurde.

  • Ein gutes Beispiel: Ihre Zahlung ist erfolgreich eingegangen. Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mails auf die Bestätigung.

Diese Nachricht gibt dem Nutzer genaue Informationen darüber, was passiert ist (Zahlung erhalten) und leitet ihn zum nächsten Schritt weiter (Überprüfung der Bestätigungs-E-Mail).

4. Tipps und Erläuterungen in Formularen

  • Schlechtes Beispiel: Bitte geben Sie die korrekten Informationen ein.

Es erklärt den Nutzern nicht genau, was von ihnen verlangt wird, und kann sie verwirren.

  • Ein gutes Beispiel: Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse im folgenden Format ein: [email protected].

Es liefert ein klares Beispiel für das erwartete Format und hilft den Benutzern so, korrekte Daten ohne unnötige Verwirrung einzugeben.

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Foto von Saurav Mahto aus Unsplash

5. Unvollständige Aufgabenmeldungen

  • Schlechtes Beispiel: Sie haben nicht alle Felder ausgefüllt.

Die Nutzer werden sich fragen, welches Feld sie genau ausfüllen sollen.

  • Ein gutes Beispiel: Das Feld „Nachname“ ist ein Pflichtfeld. Bitte füllen Sie es aus, damit wir fortfahren können.

Es wird genau erklärt, welche Informationen fehlen, sodass die Benutzer leicht erkennen können, welche Angaben sie noch machen müssen.

Es liegt also auf der Hand, dass gute Mikrotexte einen großen Unterschied für die Benutzererfahrung ausmachen können, indem sie klare, nützliche und konkrete Informationen liefern, die es den Benutzern erleichtern, auf einer Website oder in einer App zu navigieren und sie dazu anregen, die gewünschten Aktionen auszuführen. 

Im Gegensatz dazu kann schlecht geschriebener Mikrotext zu Verwirrung und zum Abbruch eingeleiteter Aktionen führen (und somit zu einem Rückgang der Konversionen), was die Bedeutung sorgfältig gestalteter Mikrotexte bei der Gestaltung jeder Benutzeroberfläche nochmals unterstreicht.

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